Bessere Leistungen mit mehr Diversität
Der Startup-Verband stellt das Ziel auf, den Gründerinnenanteil zu erhöhen und schlägt politische Maßnahmen vor, um dies zu erreichen.
In der Innovationsagenda 2030 formuliert der Startup-Verband in sechs Themenfeldern praktische Handlungsempfehlungen und Lösungsvorschläge, um die Gründung in Deutschland aufzuwerten und die Potenziale der Startup-Kultur in Zukunft besser zu nutzen.
Ein wichtiger Aspekt der Agenda ist Diversität und Chancengerechtigkeit. Der Verband erklärt, dass Frauen in der Szene bislang unterrepräsentiert sind und mit vielen Barrieren zu kämpfen haben. Sie stellen das Ziel auf, bis 2030 den Anteil an Gründerinnen von 21% auf 30% zu erhöhen. Um das zu erreichen, werden verschiedene politische Maßnahmen vorgeschlagen. Erstens soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden, unter anderem durch eine flächendeckende Kinderbetreuung. Außerdem benötigen Frauen einen leichteren Zugang zu Kapital, sowie einen Ausbau des Mutterschutzes und eine Anpassung des Elterngeldes. Des Weiteren soll die Förderung bereits im Schulalter ansetzen, um mehr junge Mädchen für MINT-Themen zu begeistern.
Insgesamt betont das Papier die Notwendigkeit von Vorbildern, vor allem auf Entscheidungsebenen, um junge Frauen für die Gründung zu motivieren. Die Steigerung des Frauenanteils in Start-ups bedeutet eine Stärkung der deutschen Innovationskraft, da Frauen häufig einen anderen Blickwinkel in die Branche einbringen. Darüber hinaus gründen Frauen häufiger in gesellschaftlich relevanten Bereichen, wodurch sie das Zusammenleben mitprägen.
Hier finden Sie die ganze Innovationsagenda 2030 von dem Startup Verband