IFiF-Projekte

Neues Projekt im Fokus: Infect-Net

Infect-Net

Infect-Net zielt darauf ab, Infektionsforscherinnen zu vernetzen und ihre Sichtbarkeit zu stärken. Wie Infect-Net diese Ziele verfolgt und welche Erfolge es bereits gibt, erfahren Sie im Interview.

Neben dem Aufbau eines Netzwerks für den Austausch mit Wissenschaft, Medien, Wirtschaft und Politik soll langfristig ein Verband deutscher Infektionsforscherinnen gegründet werden.

Im Interview berichten René Lesnik und Prof. Dr. Gabriele Pradel, welchen Herausforderungen Frauen in der Infektionsforschung begegnen, welche strukturellen Veränderungen notwendig sind und welche Erfolge Infect-Net bereits erzielen konnte.

Ein zentrales Anliegen des Projekts ist es, die strukturellen Barrieren abzubauen, die Frauen den Zugang zu Führungspositionen erschweren. Männlich dominierte Führungsebenen und Gremien, Zeitmangel durch Care-Arbeit sowie die Angst vor möglichen Anfeindungen erschweren die Karrierechancen von Wissenschaftlerinnen. Infect-Net setzt sich daher für paritätische Besetzungen von Kommissionen, gezieltes Medientraining, einen besseren Schutz vor Hass im Netz sowie stärkere Netzwerke für den fachlichen und strategischen Austausch ein.

Die Initiative steigert die Sichtbarkeit von Expertinnen über die Plattform www.infectnet.org, eine Expertinnendatenbank, Social Media und Kooperationen mit renommierten Instituten. Workshops und Netzwerktreffen fördern zudem den Austausch und die Karriereentwicklung. Besonders für Nachwuchswissenschaftlerinnen werden ein Mentoring-Programm, Bewerbungstipps und eine YouTube-Interviewserie, in der erfahrende Wissenschaftlerinnen wertvolle Tipps weitergeben, angeboten.

Um die Arbeit langfristig zu verstetigen, wird derzeit die Gründung eines Verbands deutscher Infektionsforscherinnen von Infect-Net vorbereitet.  

Lesen Sie hier das komplette Interview

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